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Haut- und Geschlechtskrankheiten: Das gesamte Spektrum des Fachgebietes Dermatologie und Venerologie

Sprechzimmer Nummer 4 (Großes Bild in neuem Fenster)

Sprechzimmer 4

Wir vertreten in unserer Praxis das gesamte Spektrum des Fachgebietes Dermatologie und Venerologie. Neben den zahlreichen Krankheiten und Störungen des Hautorgans befassen wir uns mit den Erkrankungen der angrenzenden Schleimhäute (Nasen-, Mund-, Anal- und Genitalschleimhaut) sowie den Erkrankungen der Hautanhangsorgane. Hierzu zählen insbesondere Haarausfall und Haarkrankheiten, Erkrankungen der Nägel, Talg- und Schweißdrüsen. Die Dermatologie ist vom Säuglingsalter bis in das hohe Seniorenalter für Erkrankungen der Haut- und Schleimhäute zuständig.

Ein Schwerpunkt dieser Praxis liegt in der Betreuung der häufigen, entzündlichen Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte (Psoriasis). Viele entzündliche Hautkrankheiten sprechen auf die Lichttherapie mit UV-A und/oder UV-B an. Die Wirkungen und Nebenwirkungen der Lichttherapie sowie Gegenanzeigen und Sicherheitshinweise zu deren Durchführung sind im Kapitel Lichttherapie zusammengestellt, welches Sie bitte vor der Erstbehandlung mit UV-Licht sorgfältig durchlesen sollten.

Ein weiterer Praxisschwerpunkt ist die Diagnostik und Therapie gutartiger und bösartiger Tumoren der Haut. Etabliert sind die modernen Verfahren der Hautkrebsvorsorge der dermatologischen Onkologie und des ambulanten Operierens. Durch Auflichtmikroskopie und Analyse verdächtiger Muttermale hat sich die Früherkennung und damit die Heilungsrate von pigmentiertem Hautkrebs (Melanom) entscheidend verbessert.

Dem gegenüber steht leider die rasante Zunahme des schwarzen Hautkrebses mit einem gegenwärtigen Lebenszeitrisiko von 1:75 in der hellhäutigen Bevölkerung. Zur Früherkennung und Nachsorge nicht pigmentierter Hautkrebse wie Basalzell- und Stachelzellkrebse und deren Begrenzung zur gesunden Haut empfehlen wir eine jährliche Kontrolle. Bei der Behandlung der Erkrankungen der Hautanhangsgebilde stehen neben den üblichen Therapieverfahren auch Fruchtsäure-Peelings und Verfahren der medizinischen Kosmetik und Laserbehandlungen zur Verfügung.

Zu den häufigen Infektionskrankheiten der Haut und Schleimhäute zählen Warzen, bakterielle Infekte und Pilzerkrankungen.

Bei Warzen handelt es sich um Virusinfektionen, wobei mehr als 45 Typen humaner Papillomviren identifiziert sind. Ein Großteil der Warzen spricht auf Kältebehandlung mit flüssigem Stickstoff an. Diese Kryo-Therapie sollte 2 bis 3mal pro Woche erfolgen, wozu Sie keinen Termin benötigen. Nach Meldung an der Rezeption zur Kryo-Therapie werden Sie direkt in die Funktionsabteilung weitergeleitet. Sollte sich nach der Kryotherapie einmal eine Blase bilden, besteht kein Grund zur Besorgnis. Kommen Sie dann zur Punktion oder Blasenabtragung in die Praxis. Kälte unempfindliche Warzen können operativ oder elektrochirurgisch entfernt werden. Als individuelle Wunschleistung besteht auch die Möglichkeit der Laserbehandlung von Warzen (siehe individuelle Gesundheitsleistung).

Die Erreger bakterieller Infektionen und Pilzerkrankungen werden durch Haut- und Schleimhautabstriche sowie Pilzkulturen in unserem Labor identifiziert und dann einer gezielten antibiotischen Therapie zugeführt.

Bei Hautveränderungen, die durch die äußerliche Betrachtung nicht sofort eindeutig diagnostizierbar sind, entnehmen wir in Lokalbetäubung eine etwa 5 mm große Hautprobe zur feingeweblichen Untersuchung. Die kleine OP-Stelle wird mit 2 Fäden verschlossen, die nach 7-10 Tagen gezogen werden. Der meist zeitgleich zum Ziehen der Fäden eintreffende Befund der feingeweblichen Untersuchung (Histologie) kann zur weiteren Therapieplanung dann besprochen werden. Es gelten die im Kapitel ambulantes Operieren dargestellten Verhaltensmaßnahmen. Privatpatienten erhalten nach Durchführung der histologischen Untersuchung eine gesonderte Rechnung vom beauftragten Institut.

Die Haut ist als Spiegel innerer Krankheiten bei vielen Stoffwechselstörungen (Diabetes, Störungen des Fettstoffwechsels, der Schilddrüse u.a. interner Systeme) beteiligt. Mehrere ernste Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (Autoimmunkrankheiten) manifestieren sich an der Haut. Andere Autoimmunkrankheiten können zu Blasenbildungen an der Haut führen. Auch bösartige innere Tumoren können sich durch spezifische Hautveränderungen durch die hautärztliche Untersuchung offenbaren. Zahlreiche Erbkrankheiten wie fischschuppenartige Verhornungsstörungen (Ichthyosen) oder die Neurofibromatose Typ I von Recklinghausen, bedürfen einer dermatologischen Frühdiagnostik und fachübergreifenden Nachsorge.

Stand: 15.02.2013nach oben

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